Phönix aus der AscheAm Ende der Krise, Foto Murat Yelkenli, Sylt

Eine berufliche oder persönliche Krise kann Menschen, die erfolgreich sind und mitten im Leben stehen, schwer treffen. Dabei ist es zunächst unerheblich, ob ein Karriereknick zustandekommt, weil man Opfer einer unternehmerischen Rationalisierungsmaßnahme ist oder sich selbst über einen langen Zeitraum so viel zumutet, dass Körper und Geist plötzlich beschließen, den Dienst zu verweigern: Burnout, der in seiner Präsenz in den Medien zufolge dabei ist, zur echten Volkskrankheit zu avancieren.

Am Ende des Krisentunnels wird es hell  

Was es heißt, nicht mehr Herr seiner eigenen Ressourcen zu sein, habe ich selbst erfahren. Ich weiß, was es bedeutet, wenn eine berufliche Krise die Gegenwart auf ein Problem reduziert und man das Gefühl hat, dass das Leben einfach geschieht, statt aus eigener Initiative heraus gelebt und aktiv gestaltet zu werden. Was ich aber auch weiß: Eine berufliche Krise bedeutet nicht das Ende aller Tage, sondern ist die Plattform für einen Neubeginn, nämlich das Ende der Krise. Anders ausgedrückt: Eine Krise ist kein Teufelskreis, aus dem es kein Entrinnen gibt, sondern schlimmstenfalls ein Tunnel.

Das Ende der Krise

Licht am Ende des Tunnels

Dieser Tunnel kann lang und dunkel sein – am Ende aber wird es Licht oder um eine persische Weisheit zu verwenden:

„Jede dunkle Nacht hat ein helles Ende!

Krisen dämpfen den Selbstwert und machen blind für das individuelle Potenzial. Das Hauptproblem liegt nicht in der Krise selbst, sondern im Umgang mit ihr. Von mir selbst und aus der Arbeit mit meinen Klienten weiß ich, dass eine Krise zunächst nichts anderes auslöst als die Alarmstufe Rot: 

„Der Mensch in der Krise ist in einem gewaltigen Emotionsmix gefangen, in dem sich Mutlosigkeit, Trauer und Enttäuschung, Wut, Frust und Angst die Hand geben.“ 

Die Tendenz, eine berufliche Krise als persönliches Scheitern und Versagen aufzufassen, führt nicht selten zu einer Schockstarre. Diese hat vor allem eins zur Folge: die falsche Überzeugung, dass zwischen der Krise und den eigenen Möglichkeiten, sie zu bewältigen, eine unüberbrückbare Kluft steht.

Das Ende der Krise ist noch nicht in Sicht

Im Tunnel gefangen

Negative Emotionen als Antrieb für Veränderungen 

An dieser Stelle kommt es darauf an, die negativen Emotionen anzunehmen, aber trotzdem darauf zu achten, dass sie nicht das Steuer übernehmen und einen willenlos aufs offene Meer hinausrudern. Wer es schafft, die negativen Krisenemotionen als Antrieb für Veränderungen zu nutzen, aber nicht in der Opferrolle zu verharren, ist auf dem besten Weg, das enorme Potenzial einer Krise voll auszuschöpfen und sie als das zu sehen, was sie ist: eine Chance zum Innehalten und zur Neuorientierung. 

Weil ich weiß, dass es kaum machbar ist, den Weg aus der Krise allein zu finden, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, in die Krise geratenen Menschen dabei zu helfen…

• sich selbst in der Krise anzunehmen

• innezuhalten und die eigene Situation zu reflektieren 

• eine Bestandsaufnahme zu machen

• eine individuelle Zukunftsstrategie zu entwickeln

• die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen

• ihren Selbstwert neu zu entdecken und 

• wieder einen klaren Kopf für den Blick nach vorn zu bekommen. 

Auch beim Blick auf die Krise ist die Perspektive entscheidend

Um zu erkennen, dass eine Krise kein Feind ist, sondern lediglich einen Wendepunkt im eigenen Leben markiert, reicht es oft schon aus, sich bewusst zu machen, was genau eine Krise eigentlich ist. Woher stammt beispielsweise das Wort Krise, das uns so bedrohlich erscheint? Wie so viele Begriffe haben wir auch den der Krise den alten Griechen zu verdanken, bei denen das Verb krínein soviel bedeutet wie scheiden, sondern oder trennen. Das Charakteristikum einer Krise ist also, dass sie die zwei Zustände des Vorher und Nachher voneinander trennt und zwischen ihnen steht. Wieder eine Parallele zum Tunnel.

„Wenn man so will, ist eine Krise nichts weiter als der Puffer zwischen Aktion und Reaktion.“

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Am Ende der Krise steigt der Phönix aus der Asche 

Dieser Doppelcharakter der Krise zeigt, dass sie lediglich für eine Veränderung steht. Veränderungen sind im Leben keine Ausnahmen, sondern die Regel, der Normalzustand. Was Veränderungen im Falle einer Krise aber besonders machen ist, dass wir sie nicht aktiv initiieren. Eine Krise trifft den Menschen meist unvermittelt und zwingt ihn zur Veränderung. Wie bedrohlich das sein kann, habe ich selbst erlebt – und weiß auch, wie wichtig es ist, in einer solchen Situation Hilfe anzunehmen.

https://krisencoaching.net

 

Mit meinem dreitägigen Executive Coaching Camp auf der Insel Sylt helfe ich in die Krise geratenen Menschen, sich innerlich wiederaufzurichten, die Krise als Herausforderung anzunehmen und mit Zuversicht, einem positiven Lebensgefühl und neuen Handlungsoptionen wie Phönix aus der Asche neu zu starten.

Ihr Bernd Sieslack, 

für Menschen, die wirklich etwas verändern wollen, persönlich oder beruflich…

https://wertschaetzung.net

https://krisencoaching.net

Fotos: Murat Yelkenli, Sylt- https://webdesigner-sylt.de

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