Stecken Sie in einer Krise im Job fest? „Mein Chef ist cholerisch und rastet regelmäßig aus und ich habe keine Ahnung, wie ich damit umgehen soll, ohne das Verhältnis zu ihm zu belasten oder sogar meinen Job zu verlieren!“

„Ich habe mich schon drei Mal auf eine ausgeschriebene Stelle als Führungskraft beworben und es nie geschafft! Ich weiß nicht, warum die mich nicht nehmen?“

„Ich bin so unzufrieden im Job. Bei uns sind sowieso alle frustriert! Die Aussichten sind mies. Manchmal frage ich mich auch, ob das, was ich da tue, überhaupt Sinn macht. Ich würde eigentlich gern etwas anderes machen, aber was? Und dann trau ich mich auch nicht, immerhin hab ich ja einen Job.“

Krise im Job? Wie soll das nur weitergehen?

 

Kenne ich, kennt jeder, oder? Diese Sätze sind Originalzitate von Menschen, die mich gebeten haben, Ihnen zu helfen. Was die meisten verbindet: Sie suchten schon länger nach Lösungen, manchmal Wochen und Monate mit zunehmender Verzweiflung und ständigem Druck, drehten sich im Kreis und kamen einfach nicht zu einem Ergebnis, das für sie logisch und umsetzbar erschien, weil ihr „Kopfkino“ einen Film nach dem anderen, natürlich immer mit „schlechtem“ Ausgang, produzierte. Was also tun?

Natürlich bieten sich enge Vertraute und Freunde an, um mit ihnen darüber zu reden und sich auszutauschen. Manchmal kann der verständnisvolle Partner, die beste Freundin, ein langjähriger Nachbar oder der mitfühlende Kollege tatsächlich helfen, allerdings fehlt beim Austausch mit Freunden, Bekannten und Familie häufig die Neutralität, die notwendige Sicht von außen. Eine Klientin von mir sagte: „Wenn man beruflich in eine Situation kommt, die man nicht für möglich gehalten hätte, ist die Hilfe von Freunden oder Familie zwar toll, sie sind aber einfach oft zu dicht dran und irgendwie beteiligt!“

Manche berichten, dass platte Sprüche oder Ratschläge wie: „Das sollte der mal mit mir machen…“ oder in die andere Richtung gehend: „Das kenn ich, das ist mir auch schon oft passiert!“ sicher gut gemeint, aber nicht besonders hilfreich sind. Es kann passieren, dass wir wie das Kaninchen vor der Schlange handlungsunfähig in der Situation verharren, obwohl wir sie als extrem bedrohlich und negativ empfinden, und uns so stark hineinfokussieren, dass wir nur noch das Problem sehen und unfähig sind, unseren Blick auf potentielle Lösungen zu richten. Dann wird es Zeit! Holen Sie sich Hilfe! Ziehen Sie jemanden, der neutral ist und sich auskennt, ins Vertrauen. Ein guter Coach begleitet seine Klienten, stellt im richtigen Moment die richtigen Fragen und regt so zum Nach- und Umdenken an. Dabei geht es nicht darum, die Persönlichkeit zu verändern. Es werden keine Standardlösungen vorgegeben. Ein guter Coach hat vor allem die Fähigkeit, ein Spiegel für den anderen zu sein, holt uns auf den Boden der Tatsachen zurück und unterstützt, den Blick in eine andere Richtung zu lenken. Bei allen Konflikten, jedem Anliegen und jeder Krise geht es um Emotionen und Gefühle, gerade in der harten Businesswelt. An dieser Stelle höre ich oft: „Für Gefühle ist in der Arbeitswelt kein Platz“

Meine Erfahrung ist eine ganz andere, nämlich: „Gefühle sind der Schlüssel zum Erfolg.“

Daher ist der Blick genau dorthin, nämlich zu den Emotionen und Gefühlen auch der Schwerpunkt der gemeinsamen Arbeit. Wir können unsere Gefühle nicht abschalten, wenn wir an den Arbeitsplatz kommen. Sie sind vielmehr ein wichtiger Teil von uns, der Filter, durch den wir unsere Umwelt und andere Menschen wahrnehmen. Sie kennen das: je nach innerem Zustand bringt Sie eine Situation um den Verstand, oder Sie haben nur ein müdes Lächeln über. Unsere Gefühle entscheiden darüber, wie wir unsere Lebensumstände wahrnehmen. Sie bestimmen, ob wir uns gut, schlecht, kräftig oder ausgelaugt fühlen. Häufig versperren sie uns allerdings auch den Zugang zu unseren Ressourcen. Wir können selbst erlernen und entscheiden, wie wir auf uns umgebende Umstände reagieren. Sich helfen lassen ist eine Stärke! Wer über einen langen Zeitraum hinweg Probleme wälzt, sich immer hin und her überlegt, wie er denn nun vorgehen soll und wie er das alles anstellen könnte, der schwächt sich. Denn das nervenaufreibende Grübeln blockiert die Kreativität, Ihren Mut, Ihren Antrieb und Ihre Konstitution. Und je länger Sie sich in dieser Endlosschleife befinden, haben Sie zwar das Gefühl, sich ständig damit zu befassen, kommen allerdings auf keine Lösung und vergrößern die Katastrophe – zumindest in Ihrem Kopf.

Wer sich helfen lässt, der zeigt, dass er eine Krise als das wahrnimmt, was sie ist: Eine vorübergehende Hürde, deren Überwindung möglich ist. So helfe ich: Klienten, die wegen beruflicher und persönlicher Anliegen zu mir kommen, sind begeistert von den Ergebnissen, die an nur einem Tag möglich sind, wenn es effektiv und professionell durchgeführt wird. Lösung an einem Tag so heißt eine von mir entwickelte sehr erfolgreiche Vorgehensweise. Die Feedbacks meiner Kunden dazu erfreuen und berühren mich sehr. Es geht um ein pragmatisches und zielgerichtetes Coaching, das sich an den Ressourcen und Stärken des Einzelnen orientiert. Das Ziel ist es, meinen Klienten in nur wenigen Stunden den größten Druck zu nehmen, zu unterstützen, auf gute Ideen und Lösungen zu kommen, damit am Ende des Tages die selbst erarbeiteten Optionen und Handlungsideen zur Verfügung stehen, die dann in den nächsten Wochen in die Tat umgesetzt werden können. Jeder geht mit einem wichtigen „ersten kleinen Schritt“, mit dem dann losgelegt werden kann.

“Die Kraft der Gedanken” war erst kürzlich das Titelthema des ZEIT Magazins. Dort war zu lesen: “Wer heute einen Coach, Therapeuten oder Mentaltrainer in Anspruch nimmt oder ein Kommunikationsseminar besucht, gilt nicht mehr als krank oder gestört – sondern als klug und bestrebt, etwas für das eigene Glück zu tun.” Dem kann ich nur zustimmen.

Tun Sie etwas für ihr Glück, nehmen Sie Hilfe in Anspruch! Meinen Respekt haben Sie!